In Marokko lernen religiöse Akteurinnen und Akteure in Online-Seminaren, wie sie mit der Coronavirus-Krise umgehen können
Religiöse Organisationen sind besonders wichtig für die Unterstützung der vulnerablen Teile einer Gesellschaft in Krisenzeiten. Im Kontext der globalen Pandemie sahen sie sich mit einer noch nie dagewesenen Notlage konfrontiert, die sie zwang, ihre Art der Hilfeleistung zu überdenken.
„One United Nations“: Förderung des sozialen Zusammenhalts in Tunesien
Noch vor ein paar Monaten hätte Khaled Zaghdoud nicht gedacht, dass er sein neuestes Kunstprojekt jemals fertigstellen würde.
Er begann kurz nach den verheerenden Terroranschlägen, die Tunesien vor fast sechs Jahren erschütterten, mit der Arbeit an dem Projekt. Der Islamische Staat versuchte im Jahr 2016, seine Heimatstadt Ben Gardan einzunehmen. Seither leidet der Ort unter einer Welle der Gewalt und Zaghdoud wurde zur Zielscheibe von Extremisten.
Wie der Umgang mit Vielfalt in Europas Klassenzimmern zu sozialer Inklusion in der Gesellschaft führen kann
In ganz Europa befassen sich Lehrerinnen und Lehrer mit der immer vielfältigeren Zusammensetzung ihrer Klassenzimmer.
Diversität ist auf dem europäischen Kontinent schon lange ein Merkmal. Doch der größer werdende Mix aus religiösen, kulturellen und sprachlichen Einflüssen – hervorgerufen durch internationale und innereuropäische Migration – hat sowohl Chancen als auch Herausforderungen in Europas Bildungslandschaft geschaffen.
Alternativen zur Kriminalität für Jugendliche in Nigeria
„Am Tag des Angriffs herrschte Chaos“, sagt John Dada. „Die Angreifer begannen zu schießen, als sie in die Gemeinde kamen. Die im Ort verbliebenen Menschen rannten um ihr Leben.“
Dada ist pensionierter Krankenpfleger und hat im Rahmen seines Projekts in Kafanchan im südlichen Bundesstaat Kaduna einen finanziellen Zuschuss von KAICIID erhalten. Er kümmerte sich um ältere Menschen als seine Gemeinde am 12. August 2020 von einer Bande bestehend aus Räubern und Hirten angegriffen wurde.
Mutige Friedensinitiativen in der Zentralafrikanischen Republik
Religiöse Führungspersönlichkeiten setzen sich an vorderster Front für Versöhnung ein
In der Zentralafrikanischen Republik kommt es weiterhin zu Zusammenstößen, doch bekannte religiöse Führerinnen und Führer des Landes setzen sich an vordersteer Front für Frieden ein.
Pfarrer Nicolas Guerekoyame-Gbangou, Kardinal Dieudonné Nzapalainga und Imam Abdoulaye Ouasselogue verfolgen mehrere Missionen als Teil ihres unermüdlichen Kampfes für Versöhnung und vermitteln zwischen den gegnerischen Seiten in diesem verheerenden und langwierigen Konflikt.
Ressourcen zur Konfliktprävention
Coronavirus verschärft Hassrede
Trotz des Aufrufs der Vereinten Nationen im vergangenen Jahr zu einem weltweiten Waffenstillstand, damit sich die Länder auf die Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie konzentrieren können, haben sich Hassrede und Konflikte in vielen Regionen der Welt verschärft.
KAICIID Fellow bemüht sich um Verbesserung der konfuzianisch-muslimischen Beziehungen in Indonesien
Als Kind chinesischer Einwanderer wuchs Kris Tan in Indonesien mit dem Konfuzianismus als Religion auf. Er verfolgte eine lebenslange Ausbildung im Konfuzianismus, von der Grundschule bis zur Hochschule. Heute ist er Vorsitzender des Central Board of Youth Confucianism und vertritt konfuzianische Gläubige aus Indonesien bei interreligiösen Veranstaltungen auf der ganzen Welt. „Der Konfuzianismus ist seit vielen Generationen die Religion unserer Familie.
Erklärung der Geschwisterlichkeit aller Menschen weist der Jugend in Ägypten inmitten einer demographischen Krise den Weg in die Zukunft
Ende des Jahres 2019 erlebte Ägypten ein bemerkenswertes Wirtschaftswachstum. Ausländische Direktinvestitionen wurden wieder angekurbelt, die Baubranche boomte und der Tourismus war im Aufwind. Doch innerhalb weniger Monate kamen der internationale Reiseverkehr und der wirtschaftliche Aufschwung aufgrund einer globalen Pandemie zum Erliegen.
KAICIID Fellows arbeiten an der Überwindung ethnischer und religiöser Spaltungen in Äthiopien
Tsegahun Assefa Adugna spricht während einer Fahrt durch Addis Abeba über den Konflikt, der die größte Herausforderung für den Frieden seit Jahrzehnten in Äthiopien darstellt. „Ich denke nicht, dass es einen Krieg geben wird. Wir drängen auf eine friedliche Lösung des Konflikts.“