KAICIID-Erklärung – Zugangssperre zu religiösen Stätten in Jerusalem

30 März 2026
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KAICIID bekräftigt die grundlegende Bedeutung des Schutzes und des Zugangs zu heiligen Stätten sowie zu Gotteshäusern, um die Religions- und Meinungsfreiheit aller Menschen jederzeit zu gewährleisten.

Wir leben in einer kritischen Zeit, in der wir die Aufgabe haben, verantwortungsbewusst zu handeln und die Würde aller Religionsgemeinschaften zu wahren.

Die heiligen Stätten Jerusalems haben für viele christliche, muslimische und jüdische Menschen auf der ganzen Welt eine einzigartige und unveränderliche Symbolkraft. Sie sind für die verschiedenen Religionsgemeinschaften, die dort aufeinandertreffen, von tiefer religiöser Bedeutung. Diese heiligen Stätten müssen Orte des Gebets, der Besinnung und des Friedens bleiben. Ihr Status und ihre Zugänglichkeit sollten entsprechend respektiert und geschützt werden.

Der Schutz heiliger Stätten und deren freie Zugänglichkeit finden ihren Niederschlag in Artikel 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, der das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit bekräftigt, einschließlich der Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung durch Ausübung, Verehrung, Bräuche und Unterricht zu bekunden.

KAICIID ruft alle dazu auf, diese Grundsätze mit Weisheit, Zurückhaltung und Respekt zu wahren, um das gegenseitige Verständnis und das friedliche Zusammenleben aller Religionsgemeinschaften weiter zu fördern.